DETAILS

Datum/Zeit
25.02. 2016
17:30 - 20:00

Veranstaltungsort
Institut für Höhere Studien (IHS)
IHS, Josefstädter Straße 39
1080 Wien

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Podiumsdiskussion „Kostendämpfung vs. gesundheitliche Chancengleichheit: Wie kann die Wissenschaft die Politik auf dieser Gratwanderung unterstützen?“

Die InitiatorInnen der Gesundheitsreform sind angetreten, die Finanzierung des Gesundheitswesens nachhaltiger zu gestalten. Die Schlagworte „Kostendämpfung“ und „Finanzzielsteuerung“ werfen jedoch unweigerlich die Frage auf, welche Ausgabenpositionen denn nun nicht mehr so stark wachsen sollen. Sind das innovative Medikamente? Oder soll man bei Bagatellkrankheiten mehr auf Eigenverantwortung (und Eigenbeiträge?) setzen? Können wir an Arzneimitteln und Medizinprodukten sparen, ohne die Versorgungsqualität zu beeinträchtigen? Oder dämpfen wir die Einkommensentwicklung bei den Gesundheitsberufen? Welchen Effekt haben die jeweiligen Maßnahmen aber auf die dynamische Effizienz, die Verteilung und Chancengleichheit?

Diese potentiell weitreichenden Folgewirkungen müssen bereits im Vorfeld bedacht werden. Die Wissenschaft kann dabei wertvolle Entscheidungsunterstützung anbieten. Was geschieht diesbezüglich bereits in Österreich? Inwiefern kommunizieren Wissenschaft und Politik ausreichend? Wie kann diese Kommunikation verbessert werden und welche Voraussetzungen fehlen?

Zu diesen Fragen diskutieren:

Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenzgruppe
Dr. Josef Probst, Generaldirektor des Hauptverbands der Österreichischen Sozialversicherungsträger
Dr. Peter C. Smith, Professor emeritus am Imperial College London
Dr.in Leonie Sundmacher, Professorin an der LMU München
Mag.a Sonja Wehsely, Wiener Gesundheitsstadträtin
Anmeldung:

Die Teilnahme an der Podiumsdiskussion ist kostenlos, wir bitten um Anmeldung an athea@athea.at bis spätestens 20. Februar 2016.